(Text und Musik: Ulja Held, Musik: Niko Held)

Intro:
Ich mach das Radio an, schon wieder so ein neues Lied,
wo der Sänger in mich reinschaut, sich einfühlsam gibt.
„Sei nicht so hart zu dir selbst“ – hat mich erst mal berührt,
doch im Grunde Selbstbeschäftigung geschürt.
Ich hasse es, wie sie Gefühle manipulieren,
um uns auszurichten uns in uns selbst zu verlier´n.

1. Strophe:
Welcher Mutter hat ́s geholfen, sich durch ́s Leben zu tanzen?
Welche Chöre und Konfetti erhöh ́n Übernahme-Chancen?
Tim Benzko jammert „ich bin doch keine Maschine!“
Stimmt. Doch ich bin stolz, wenn ich sie täglich bediene!
Wem nützt es, wenn ich nicht „so hart zu mir selber bin“?
Hat der Gegenwind denn nicht auch seinen Sinn?

Refrain:
Ich will Lieder, die mein Herz berühr ́n,
meine Gedanken auf sinnvolle Pfade führ ́n,
die uns stärken und zum Lachen bringen.
Denn unser Leben ist Kampf
– darum wollen wir singen: „oohoho…“

2. Strophe:
Als die Sklaven auf den Feldern von Befreiung sangen,
als dem Schlachtfeld der Bauern Melodien entsprangen,
wenn im Streik einer Belegschaft neue Lieder entsteh ́n,
Verliebte summen, wenn sie sich nacheinander sehnen.
Losungen vom Tahir-Platz werden zu Chören
oder AntiFa-Parolen Nazi-Aufmärsche stören,
„Bella Ciao“ uns verbindet, dann bringt uns das nach vorn.
All dies ist Leben, dies ist Kampf – Musik in meinen Ohr´n!

Refrain:
Ich will Lieder, die mein Herz berühr ́n,
meine Gedanken auf sinnvolle Pfade führ ́n,
die uns stärken und zum Lachen bringen.
Denn unser Leben ist Kampf – darum wollen wir singen: „oohoho…“

Ich will Lieder, die mein Herz berühr ́n,
meine Gedanken auf sinnvolle Pfade führ ́n,
die uns stärken und zum Lachen bringen.
Denn unser Leben ist Kampf – darum wollen wir singen: „oohoho…“